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Das SCHULKUNST-Programm

Das Programm SCHULKUNST ist Teil des im Jahre 1984 vom
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport initiierten

'Aktionsprogramms zur Förderung der musisch-kulturellen Erziehung an den Schulen des Landes Baden-Württemberg'.

Durch das Programm, das im Wesentlichen eine Fördermaßnahme darstellt, können vielfältige Projekte rund um die Kunst in der Schule und mit Jugendlichen unterstützt werden. Einen weiteren wichtigen Bestandteil des Schulkunst-Programms bilden die Ausstellungen rund um ein festgelegtes Jahresthema.

Ziel

Das Anliegen des Schulkunst-Programms ist es, neue Impulse für die tägliche Unterrichtspraxis zu geben. Die Ziele sind hierbei vor allem die Förderung von Kreativität, Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbsterfahrung, aber auch das Erlernen von grundlegenden Fertigkeiten wie handwerklich-technischem Geschick und den Umgang mit verschiedenen Materialien. Die Palette der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Kunst ist dabei sehr weit und umfasst Malen und Zeichen ebenso wie Architektur, Aktionskunst, Mediale Kunst, Film und Video, plastisches Arbeiten und die Gestaltung öffentlicher Gebäude und Flächen.

Organisation

Die Allgemeine Koordinierungsgruppe Kunst (AKK) am Ministerium legt unter dessen Leitung die Jahresthemen für die nächsten Jahre fest. Diese Themen werden letztlich von Schülerinnen und Schülern unter Anleitung ihrer Kunsterzieher/innen bearbeitet, die sich für das Programm interessieren. Für derartig interessierte Lehrer/innen finden jeweils ein Jahr im Voraus dem Thema entsprechende regionale Fortbildungen statt. Diese Fortbildungen werden von Multiplikator/innen geleitet, die wiederum ein weiteres Jahr zuvor an einer entsprechende Fortbildung an der Akademie Schloss Rotenfels teilgenommen haben.

Die fertigen Arbeiten der Schüler/innen zur dem jeweiligen Jahresthema werden jährlich in regionalen Ausstellungen gezeigt. Organisiert werden diese Ausstellungen vor Ort von Teams, bestehend aus erfahrenen Kunsterzieherinnen und -erziehern. Die Leitung dieser Teams übernehmen Schulkunst-Ansprechpartner/innen in den staatlichen Schulämtern, die ihrerseits in engem Kontakt mit den Schulkunst-Beauftragten der Regierungspräsidien stehen.
Eine Auswahl von kleinen und großen Kunstwerke dieser regionalen Ausstellungen  findet dann ihren Weg in die große Schulkunst-Landesausstellung, die immer im folgenden Herbst stattfindet.

Sowohl die Ergebnisse aus den Fortbildungen, als auch aus der Arbeit mit den Schüler/innen und die Exponate aus den Ausstellungen werden im Zentrum für SCHULKUNST zu Handreichungen und Dokumentationen verarbeitet, die weiteren Interessierten als Vorlage und Inspiration dienen können.